Jahresrückblick 2025

Ein Jahr des Zuhauses

Es gibt Jahre, die sich über Reisen, Erfolge oder große Veränderungen definieren. Und dann gibt es Jahre, die nach außen hin ruhiger erscheinen und im Inneren tiefgreifende Veränderungen mit sich bringen. 

2025 war für mich ein solches Jahr.
Ein Jahr des Zuhauses.
Ein Jahr, in dem ich weniger unterwegs war und stattdessen mehr Zeit zu Hause verbracht habe.

Mir wurde nochmal besonders vor Augen geführt, wie wichtig es ist ein schönes zu Hause zu haben, an dem ich mich wohl und sicher fühle.

Und so war 2025 vielmehr ein Jahr des Erinnerns – an das, was wirklich trägt.

Rückblickend erkenne ich, dass dieses Jahr mich eingeladen hat genauer hinzuschauen und mir selbst ehrlicher zu begegnen. 

Ich habe gelernt, dass es Mut braucht, dem Leben nicht ständig vorauszueilen, sondern ihm zu erlauben, sich in seinem eigenen Rhythmus zu entfalten. Dass Nähe, Stille und Erdung keine Pausen vom Leben sind, sondern sein eigentlicher Kern. Und dass es eine große Kraft darin gibt, sich nicht immer wieder neu zu erfinden – so wie es noch vor ein paar Jahren in der Coronazeit war – sondern sich Schicht für Schicht selbst näherzukommen.

Familie – Nähe, Erdung und Vergänglichkeit

Im Mittelpunkt dieses Jahres stand meine Familie – und ganz besonders der kleine Simon, der im Februar ein Jahr alt geworden ist.
Mit ihm durfte ich Erdung, Nähe und Präsenz auf eine ganz neue Weise erfahren.

Es ist so schön, sein Wesen kennenzulernen, ihn wachsen zu sehen, ihn Tag und Nacht zu begleiten und mit ihm gemeinsam die Welt zu entdecken. Diese Zeit zu haben, wirklich da zu sein, empfinde ich als großes Geschenk. Gleichzeitig gehört auch zur Wahrheit dieses Jahres, dass genau diese Nähe manchmal herausfordernd ist – körperlich, emotional und organisatorisch.

Regelmäßige Routinen, wie die Stille am Morgen, meine eigene Yoga- und Meditationspraxis, die Spaziergänge mit meiner Hündin, der Mittagsschlaf, die Ruhe am Abend helfen mir Kraft zu tanken. Auch wenn nur kurz, nährt es mich in meine eigene Gedankenwelt einzutauchen, kreativ zu werden und bei mir anzukommen zwischen all den verschiedenen Rollen. 

Ein plötzlicher Todesfall in der Familie hat mir in diesem Jahr vor Augen geführt, wie schnell alles vorbei sein kann und dass es nichts bringt das Leben auf Irgendwann aufzuschieben. 

Diese Erfahrung hat meine Wertschätzung noch einmal vertieft – für das Begleiten eines kleinen Menschen ebenso wie für meine zwei Teenager, für das bewusste Dasein und das Lernen auf tiefer Ebene zu lieben.


Neue Orte, neue Wege, neue Menschen

2025 habe ich die Natur intensiver wahrgenommen als je zuvor.
Fast jeder Spaziergang mit meiner Hündin Elli brachte mir neue Inspirationen, innere Bilder, Melodien oder ein Gefühl von Verbundenheit.

Elli schenkt mir Freiheit, Freude, Alleinsein und Stille, aber auch Lust auf Abenteuer und das Vertrauen, neue Wege zu gehen. Oft kam ich von diesen Spaziergängen verändert zurück – inspirierter und klarer.

In diesem Jahr habe ich mit ihr einen Garten gefunden, mitten im Wald, mit einem kleinen Teich. Dieser Platz ist für mich ein Ort des Ankommens geworden – eine göttliche Fügung. 

Durch diesen Ort ist auch mehr Nähe zu meinen Eltern entstanden – ein Raum, in dem Begegnung, Unterstützung und gemeinsames Sein möglich sind. 

Ich war erstaunt, wie viele neue Wege ich in einem Wohngebiet entdecken durfte, in dem ich schon lange lebe. Das hat mir deutlich gemacht, dass auch im Bekannten immer wieder Neues auf uns wartet, wenn wir bereit sind, langsamer zu gehen und anders zu schauen.

Ich habe in diesem Jahr erfahren, dass ein zu Hause, an dem man sich wohlfühlt nicht einengt, sondern zutiefst nährend sein kann. 

Neue Wege haben sich geöffnet, nicht nur im Außen, sondern auch in mir. 

Auch in diesem Jahr kamen neue Menschen in unser Leben. Sei es so einige Hundebesitzer und deren Hunde, einen Spielfreund für Simon und seine Familie, die liebe Sandra mit ihren zwei Kindern.

Sandra bietet jetzt zum Jahreswechsel tolle Reading im Human Design an, die auch eine Bereicherung für dich sein können. Schau gern mal rein. 


Achtsamgänge – ein gewachsenes Herzensprojekt

Achtsamgänge sind mir in diesem Jahr besonders ans Herz gewachsen. Woche für Woche schrieb ich inspirierende Impulse, nahm Gehmeditationen auf und begann, mich tiefer mit dem achtsamen Gehen zu beschäftigen – besonders auch auf wissenschaftlicher Ebene.

Dabei erkannte ich, dass sich in meiner Gehmeditationspraxis immer wieder eine bestimmte Struktur zeigte. Aus diesem Erkennen heraus entstanden die 6 Schritte des achtsamen Gehens – ein Projekt, das ich im neuen Jahr weiter vertiefen möchte.

Achtsamgänge sind für mich weit mehr als Spaziergänge. Sie sind eine Einladung, sich selbst und die Natur auf einer tieferen Ebene zu begegnen. Durch Atem, Bewegung, kleine Soma-Pausen und bewusste Wahrnehmung entsteht ein Raum, in dem sich das Nervensystem regulieren darf und innere Balance wieder spürbar wird.

Dass meine Audios auf Insight Timer zugelassen wurden, war für mich eine große Bestätigung und ein Qualitätsmerkmal meiner Arbeit. Ich liebe es, Meditationen aufzunehmen, Musik zu komponieren, Affirmationen zu formulieren und Menschen auf diesem Weg zu begleiten.

Besonders Spaß machten mir auch die Waldbaden-Teamevents. Immer wieder war ich überrascht, wie viel Freude es mir bereitet, Gruppen in Entspannung und Naturverbindung zu führen – auch wenn neue Orte stets ein wenig Aufregung mit sich bringen.

Der Umweltpreis und die Entstehung des Achtsamkeitspfades im Krugpark waren für mich ein weiterer Meilenstein und mein Beitrag für eine achtsamere Welt.


Yoga – Reife, Tiefe und Rückverbindung

2025 markiert für mich ein besonderes Jubiläum: 11 Jahre Yogalehrerin.
11 Jahre Lernen, Forschen, Reifen – auf der Matte und im Leben.

Als junge Mutter und mitten im Referendariat flog ich im Herbst 2014 für meine Yoga-Ausbildung nach Indien. Diese Reise war für mich eine tiefgreifende spirituelle Erfahrung, die mir bis heute bestätigt, dass der Yogaweg mein Weg ist.

Ich fühle mich heute sicher in meiner Praxis, wohl im Unterrichten, und gleichzeitig demütig angesichts der Tiefe, die Yoga bereithält. Denn Yogalehrerin wird man nicht durch eine einzige Ausbildung, sondern durch das stetige Gehen dieses Weges und der Bereitschaft immer weiterzuwachsen, Innenschau zu halten, sich zu verbinden und sich von jeglichen schlechten Gewohnheiten zu befreien.

Durch Schwangerschaft, Geburt und körperliche Herausforderungen hat sich meine eigene Praxis noch einmal deutlich verändert. Ich habe gelernt, feiner wahrzunehmen, langsamer zu üben und meinem Körper mehr zuzuhören. Aus diesem Prozess ist Moola Soma Yoga entstanden – eine somatische, erdende und zugleich kreative Praxis, die nach innen führt und die eigene Körperwahrnehmung in den Mittelpunkt stellt.

Yoga geht über die Matte hinaus.
Es ist ein Lebensweg, der sich durch alle Bereiche meines Alltags zieht.


Ein Jahr der vielen Ersten-Male

Mit Simon haben wir viele Erste-Male erlebt, der erste Schritt, das erste Wort, der erste Winterurlaub, das erste Mal baden im See. Und auch für mich persönlich gab es davon so einige.

Meine Liebe zur Musik durfte 2025 wieder mehr Raum einnehmen – in meinen ersten Entspannungskonzerten und in der Vorbereitung meines ersten Albums mit deutschen Liedern. 

Das Singen ist kreativer Ausdruck meiner Seele. Nicht zu singen ist für mich keine Option. Etwas ist in diesem Jahr klarer geworden. 2024 mit Baby auf dem Arm habe ich bereits die Idee der Entspannungskonzerte in mir getragen. 2025 diese Idee umzusetzen war für mich ein großes Highlight. Ein Nach-Hause kommen, denn in keinem Singkreis, den ich zuvor gehalten hatte, konnte ich meiner Tiefe, die mich so sehr ausmacht gerecht werden. Es brauchte also einen anderen Rahmen und die Rückmeldungen sind so herzerwärmend für mich, das sie mich darin bestätigen, auch im Jahr 2026 für die Musik loszugehen.

In diesem Jahr habe ich das erste Mal meine Kurse mit Krankenkassenzertifizierung angeboten. 

Wir haben unseren Online-Yoga-Mitgliederbereich aufgebaut, um Menschen langfristiger und tiefer begleiten zu können. 

Ich habe das erste Buch veröffentlicht: Ein Buch zum Englischlernen für Yogalehrer.

Und sicherlich gab es da noch viel mehr an erste Begegnungen, erste Worte und erste Taten.


Mein Fazit 2025

2025 war ein Jahr des inneren Ja.
Ein Ja zu meiner Familie, zu meinem Zuhause, zu meinem Weg als Lehrerin und Begleiterin.

Ich bin dankbar meine Willenskraft, für meine Hingabe an das Leben und meine Kreativität.

Ich habe gelernt, dass ich mir selbst mehr Raum geben darf – nicht erst, wenn es mir schlecht geht, sondern gerade dann, wenn es mir gut gehen soll.

Ich bin dankbar für meinen Mann, der sich so liebevoll kümmert, für unsere Gesundheit, für die Natur, die Musik, die göttliche Führung, neue Menschen, neue Melodien und für mein Sein.


Ausblick auf 2026

2026 darf alles leichter sein, ich höre noch besser auf meine innere Stimme und entscheide mich für alles, was fließt.

Ich freue mich, wenn du diesen Weg mit mir gemeinsam gehen möchtest und begleite dich gern mit meiner Musik, beim Yoga, beim Waldbaden, in der Ernährung.

Ich wünsche dir ein neues Jahr voller Authentizität, voller Möglichkeiten zu wachsen und aufzuwachen.

Herzensgrüße
Anna 🌿✨

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